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Eigenleistung6 Min. Lesezeit

Eigenleistung: Wann sie sich lohnt – und wann du besser den Profi ranlässt

Pascal Hangard17. September 2026
Eigenleistung: Wann sie sich lohnt – und wann du besser den Profi ranlässt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. (Art. 50 EU AI Act)
# Eigenleistung: Wann sie sich lohnt – und wann du besser den Profi ranlässt "Das mach ich selbst, das spart doch Geld." Manchmal stimmt das. Manchmal wird es das teuerste an der ganzen Renovierung. Nach 33 Jahren auf der Baustelle sage ich dir ehrlich, wo Eigenleistung sinnvoll ist – und wo du die Finger lassen solltest. ## Was Eigenleistung wirklich bringt Bei vielen Arbeiten steckt der größte Teil der Kosten nicht im Material, sondern in der **Arbeitszeit**. Genau die sparst du, wenn du selbst ran gehst. Das kann bei größeren Projekten mehrere Tausend Euro ausmachen. Aber: Deine Zeit ist auch etwas wert. Und wenn du etwas dreimal machen musst, weil es beim ersten Mal schiefging, war nichts gespart. ## Gut geeignet für Eigenleistung - **Streichen und Tapezieren:** Zeitaufwändig, aber gut lernbar. Hier sparst du am meisten mit am wenigsten Risiko. - **Abbruch und Entrümpeln:** Alte Böden raus, Tapeten runter, aufräumen. Muskelarbeit, keine Zauberei. - **Böden verlegen (Laminat, Klick-Vinyl):** Mit Geduld und den richtigen Videos gut machbar. - **Möbel aufbauen und montieren:** Klar, dein Revier. - **Einfache Malerarbeiten im Außenbereich**, wenn du schwindelfrei und sicher stehst. ## Besser den Profi ranlassen - **Elektrik:** Alles, was fest an den Stromkreis geht, gehört in Fachhände. Nicht wegen der Vorschrift allein – sondern weil es lebensgefährlich ist und deinen Versicherungsschutz kosten kann. - **Gas und Wasser (Festanschlüsse):** Ein undichtes Rohr in der Wand siehst du erst, wenn der Schaden da ist. - **Heizung:** Technik, Sicherheit und Effizienz hängen zusammen – hier lohnt der Fachmann fast immer. - **Statik:** Wände einreißen? Erst wenn geklärt ist, ob sie tragen. Nie vorher. - **Abdichtung im Bad:** Wird das falsch gemacht, zieht Feuchtigkeit jahrelang unbemerkt in den Bau. Einer der teuersten Fehler überhaupt. ## Die ehrliche Rechnung Bevor du "selber machen" sagst, stell dir drei Fragen: 1. **Habe ich das Werkzeug** – oder muss ich es teuer leihen oder kaufen? 2. **Habe ich die Zeit** – realistisch, nicht optimistisch? 3. **Was passiert, wenn es schiefgeht** – kann ich den Schaden verkraften? Wenn du bei allen drei ein gutes Gefühl hast: leg los. Wenn nicht, ist der Profi oft am Ende günstiger. ## Mein ehrlicher Tipp Oft ist eine **Mischung** am schlausten: Du übernimmst Abbruch, Streichen und Aufräumen, der Profi macht Elektrik, Wasser und die heiklen Stellen. Wenn du magst, schauen wir gemeinsam auf dein Projekt und teilen es fair auf – damit du sparst, ohne ein Risiko einzugehen.
PH

Pascal Hangard

Gründer der MeisterWerk-Akademie, 22 Jahre selbstständiger Handwerker

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