
Die Herausforderung steigender Materialkosten im Handwerk
Materialpreise explodieren gerade – Stahl, Holz und Co. werden immer teurer. Für dich als Handwerks-Betriebsinhaber stellt sich die Frage: Wie gibst du diese Kostensteigerungen an deine Kunden weiter, ohne sie zu verärgern oder gar zu verlieren? Genau darüber spricht Pascal in dieser Episode und teilt seine Erfahrungen und Tipps aus dem Handwerker-Alltag.
Warum Ehrlichkeit der Schlüssel zum Verständnis ist
Viele Handwerker kennen die Situation: Plötzlich steigen die Materialpreise massiv, und man reagiert mit einer schnellen Preiserhöhung – ohne Erklärung. Pascal erinnert sich an eine Baustelle in Dortmund, wo genau das passiert ist. Das Ergebnis? Kunden waren nahezu abgesprungen.
Der wichtigste Tipp: Sei ehrlich und offen mit deinen Kunden. Erkläre, dass die Materialpreise nicht nur bei dir, sondern branchenweit gestiegen sind. Das schafft Verständnis und Vertrauen.
So gelingt die transparente Kommunikation
- Erkläre genau, warum die Preise steigen.
- Schlage Alternativen vor, wie weniger aufwändige Lösungen oder andere Materialien.
- Erwäge auch, den Zeitplan anzupassen, wenn das für den Kunden Sinn macht.
Wenn du das als gemeinsames Problem präsentierst, fühlt sich der Kunde nicht abgezockt, sondern eingebunden.
In 5 Tagen zu deinem echten Stundensatz
Jeden Tag eine Aufgabe per E-Mail. Nach 5 Tagen weißt du genau, was du verlangen musst – und wie du den Preis durchsetzt.
Aktuelle Kalkulation: Dein Schutzschild gegen Verluste
Viele Handwerksbetriebe aktualisieren ihre Preise nur selten – oft bleiben sie über Jahre gleich, obwohl die Materialpreise schwanken. Das ist ein großer Fehler.
Pascal empfiehlt, deine Kalkulation regelmäßig, am besten monatlich, zu überprüfen und anzupassen. So vermeidest du, dass du am Ende draufzahlst und deine Marge leidet.
Ein regelmäßiger Check deiner Einkaufspreise und eine Anpassung deiner Angebote sind daher unverzichtbar.
Wichtige Maßnahmen für deine Kalkulation
- Überwache deine Lieferantenpreise kontinuierlich.
- Passe deine Angebote zeitnah an veränderte Materialkosten an.
- Kommuniziere diese Anpassungen offen mit deinen Kunden.
Vertragliche Absicherung gegen Preisschwankungen
Ein weiterer Tipp von Pascal: Baue in deine Verträge eine Klausel ein, die Preisänderungen bei Materialkosten erlaubt. Das gibt dir rechtliche Sicherheit und reduziert Stress, wenn die Preise wieder steigen.
So bist du vorbereitet und musst nicht in letzter Minute reagieren, wenn die nächste Materialpreis-Explosion kommt.
Fazit: Kontrolle zurückgewinnen und Gewinn sichern
Steigende Materialkosten sind kein Grund zur Panik, sondern eine Herausforderung, die du mit der richtigen Strategie meistern kannst:
- Sei ehrlich und transparent gegenüber deinen Kunden.
- Halte deine Kalkulation aktuell und passe deine Preise regelmäßig an.
- Vertragliche Regelungen schützen dich vor unangenehmen Überraschungen.
So bewahrst du das Vertrauen deiner Kunden und sicherst gleichzeitig deinen Gewinn – auch in Zeiten der Inflation.
Wenn du wissen möchtest, wie du deine Kalkulation systematisch auf Vordermann bringst, dann schau dir die MeisterWerk-Akademie an. Dort gibt es viele praktische Tipps und Tools speziell für Handwerks-Betriebsinhaber.
Jetzt heißt es: Ran an die Preise, offen kommunizieren und die Kontrolle zurückholen!
Viel Erfolg dabei!
Du willst die komplette Folge hören? Dann höre dir die Podcast-Episode 7 "Materialkosten explodieren – so gibst du sie weiter" an und erfahre noch mehr wertvolle Insights.
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Dieser Artikel basiert auf Episode 7 unseres MeisterWerk-Podcasts. Jetzt die Podcast-Folge anhören →
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